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Alltagsprobleme

Es ist nun schon mehr als ein Jahr vergangen, als sich das einschneidende Ereignis, in meinem Leben, am 14.April 2018 ereignete.

Nun haben wir schon den 30.Mai 2019 und wenigstens bekomme ich einen Teil meiner Rente zusammen mit etwas vom Sozialamt inzwischen ausbezahlt, so das dieses mich, nun etwas in der Lage versetzt, mir vom Pflegedient, andere Nahrungmittel besorgen zu lassen.

Das bin ich aber zwischenzeitlich anscheinend nicht mehr gewöhnt.

Hatte ich mir in gesunden Tagen, einen Vorrat an Nuden und Reis angelegt, sorgten diese Kohlenhydrat haltigen Lebensmittel zusammen mit Brot dafür, das ich wenigsten den ständig vorhandenen Hunger, etwas beschwichtigen konnte.

Gleichzeitig trugen sie anscheind mit dazu bei, das ich zu nahm.

Bedingt durch das viele Liegen im Bett oder sitzen im Rollstuhl, fehlte es an der nötigen Bewegung und damit an der Gewichtsreduzierung.

Laut Hausarzt hätte ich jetzt sogar Diabetes (Zucker).

Nachdem ich mir nun etwas frischere und abwechslungsreichere Nahrung mir besorgen und zubereiten lassen kann, machen sich aber ganz andere Problem bemerkbar.

Hatte ich bis heute nur mit dem Wasserauscheiden zu tun, gesellte sich nun auch noch was ganz anderes, viel unschöneres dazu.

Bisher war es so, das nachdem ich über das entsprechende Ausscheidungsorgan meinen Stuhlgang hatte, war ein Tag Erleichterung.

Dann begann wider dieser Druch in der Darmgegend. Dieses Druckgefühl steigerte sich in Foge.

Das dauerte bisher 3-4 Tage und dann machte sich immer der Dickdarm bemekbar.

Mehrmals ist es mir nun schon passiert, das das in Sekundenschnelle anders ablief.

Das Nahrungsausscheidunsorgan machte sich urplötzlich selbständig, so das es mir zeitlich verunmöglicht hat, mich der Hose herunter zu ziehen, gescheige denn genug Zeit bliebe, weigstens zur Toilette zu gelangen.

Durchfallartig glitt mir einiges die Beine hinunter.

Weil ich auch Schuhe trug, war ein entledigen der Hose und anschließendem reinigen, mehr als schön und nicht sonderlich einfach.

Nachdem nach unendlich erscheindem, es mir dann doch irgendwie gelang, begann das entfernen dieses Unsäglichen und dafür benötigte man auch wieder sehr viel Zeit.

Das geschah, "glücklicher Weise" immer, wenn ich alleine war, so daß ich mich nur vor mir selbst schämen mußte.

 

Leider komme ich ohne Hilfe nicht zum Duschen, so das sich das Reinigen des Körper als ein sehr schwieriges Unterfangen gestaltete.

Mit einem Waschlappen, der ständig im Waschbeken, gesäubert werden mußte, gelang es nach gefühlten, langen Minuten, zumindest so weit, ds man zum nächsten Tag sich hangeln konnte, bis dann die Pflegekraft, einem zum Duschen half.

Damit war es aber leider nicht gtan, denn man fühlte sich bis dahin, ja nicht wirklich rein, mußte so im Bett die Nacht verbringen.

Das bedeutete zugleich, das die Bettkissen und Decken, auch erneuert und die bisherigen, abgezogen und gewaschen, werden mußten, um den unangenehmen Geruch los zu werden.

Diese ganze Prodzedre läst einen schon etwas verzagen und am menschlichen, verzweifeln.

Die Pflegekräfte sind eine unentbehrliche Hilfe, die einem ein einfaches menschenwürdigdes "Siechen", wenigstens ein wenig, menschlicher zu lebnen, ermöglichen, helfen.

Hoffentlich geschieht das nochmals nicht zu oft und darum bin ich nun auch sehr zurückhaltend, was die Nahrungsaufnahme anbelangt.

Das ganz erlebte besprach ich natürlich mit der Pflegekraft und sie gab mir die Videoadresse eines ebenfalls betroffenen Menschen zum ansehen, wie andere ihr Schicksal meistern.

Videos zum Thema:

Max Sprenger: Schlaganfall mit 14 Jahren

Locked-In-Syndrom nach Schlaganfall

Heute Nacht wurde mir wieder einmal so richtig bewusst was es bedutet, nicht machen zu können, was man möchte und die daraus folgene "ohnmächtigket".

Während des Nachts wurde ich von irgend einem Insekt gepisakt.

Zuerst versuchte ich noch es los zu werden.

Aber es ging nicht.

Mußte die Attaken dieses "Biestes" notgedrungen über mich ergehen lassen.

Mit der gesunden linken Hand benahm ich mich unbeholfen, wie ein Kleinkind und mit der "kranken" rechten Hand geht ja kaum etwas zu machen.

Dieses beinahe ohnmächtige ausgeliefert zu sein, brachte mir wieder mal vor Augen, was das Leben so noch bedeutet.

Wird wohl heute kein so guter Tag werden?

 

 

 

 

 

   

Schlaganfall

Akut-Klinik - Horror1

.Ein Schlaganfall wird auch als Hirnschlag oder, medizinisch korrekt, als Apoplex bezeichnet.

Ein Schlaganfall bedeutet immer akute Lebensgefahr, er ist daher ein medizinischer Notfall und bedarf der sofortigen Behandlung in einem Krankenhaus.

Der Schlaganfall ist weltweit die zweithäufigste Todesursache.

Damit ersehen werden kann, wie um das System in unserer Region bestellt ist, schildere ich mein durchlebtes.

In diesem Beitrag schildere ich, wie ich meinen Schlaganfall erdulden durfte und schildere einiges im nachhinein, aus meiner Sicht.

Nach meiner über dreißig Jahren währender Wohnhaus-Miete verstarb der Hauseigentümer und vererbte das Grundstück mit Haus, der Uni-Klinik in Freiburg.

Diese wollte es möglichst gewinnbringend verkaufen und beauftragte einen Anwalt, mich so bald als möglich aus dem Haus zu bekommen.

Da eine Zusage meines Mietverhältnisses auf Lebenszeit bestand, wehrte ich mich mit einer Rechtsanwältin dagegen.

Aber es half nichts, den anscheinend erloschen meine Rechte mit dem Tod des Hauseigentümers?

Also mußte ich schnell ausziehen.

Da der Wohnungsmarkt, trotz intensiver Suche, sich als sehr schwierig zeigte, wandte ich mich auch an die Gemeindeverwaltung.

Dort wurde mir ein Container mit ganz kleiner Behausung (2 Koffer hätte ich mitnehmen dürfen) in Aussicht gestellt und auch gesagt, ich solle weiter suchen, um doch noch eine andere Unterkunftsmöglichkeit zu finden.

Das tat ich dann auch.

Durch Gespräche mit Bekannten wurde ich auch fündig.

Die eine ältere Wohnung lag etwas abgeschieden am Hang und wies viele Treppen auf.

Auch war der geforderte, monatliche Mietpreis so hoch, daß ich ihn mir nicht leisten konnte.

Also ging meine Suche weiter.

Ein weiterer Bekannter erfuhr von meinem Bemühen.

Wir besichtigten sein zu vermietendes Haus und wurden uns einig.

So entging ich knapp der Obdachlosigkeit oder der Containerwohnung.

Der Umzug ging schwierig vonstatten, da ich diesen alleine bewerkstelligen durfte.

Aber letztendlich schaffte ich, das bisherige Mitobjekt zu räumen und in die neue Wohnung zu ziehen.

Diese befindet sich unter dem Dach und war schließlich mit meinen Sachen eingerichtet.

Ein neuer Lebensabschnitt zeichnete sich ab, aber dieser kam, anders als ich dachte.

Am 14. April 2018 (einem Samstag) wurde ich, in der Mitte meiner 60-er Jahre, von einer Minute zur anderen, nicht ins Mittelalter, nein in die Steinzeit befördert.

Es war Samstags-Nachmittags, begann gerade ein Telefonat mit meiner Freundin und wurde von ihr gefragt, was mit mir denn los wäre, ich würde mich so komisch anhören, anders als bisher üblich?

Davon merkte ich nichts und erwiderte: bei mir wäre alles gut, normal.

Mein Gegenüber am Telefon lies sich aber nicht beirren und wollte in kurzer Zeit zu mir vorbei kommen

Die Entfernung betrug über 60 km.

Nach etwas über einer Stunde wurde ich plötzlich von ihr mit ihren Worten, ich hätte möglicherweise einen Schlaganfall, konfrontiert.

Das wollte ich nicht wahr haben, aber mußte mit ihr zur nächstgelegenen Klinik, zum abklären, mitfahren.

Am dortigen Parkplatz angekommen, durfte ich mit zur Notaufnahme.

Diese lag nur etwas mehr als 100 Meter entfernt und ich ging notgedrungen mit über die Straße, dort hin.

In dieser Notaufnahme saßen eine Menge Menschen und ich nahm am dafür vorgesehenen Warteplatz - Platz.

Einige Zeit ging so ins Land und meine Begleitung drängte, die etwas zurückhalten Pfortemitarbeiter, sich mir doch anzunehmen, da ein Schlaganfall zu vermuten sei?

Dieses Wort veranlasste diese nun doch, mich in Augenschein zu nehmen.

Sofort mußte ich mit, in einen angrezenden Raum und mein Leiden begann.

Zuerst kam ich mir vor, wie im Ausland, da überwiegend Menschen aus anderen Erdteilen um mich herum sich befanden.

Eine Person, schien eine Ärztin, aus dem afrikanischem Kontinent zu sein?

Im Laufe der nächsten Minuten vermutete ich, daß Sie anscheinend mit hiesigen Behandlungsmodalitäten nicht ganz so bewandert zu sein schien, wollte nur weg, aber es ging nicht mehr.

Meine Freundin machte sich erst bemerkbar, aus Angst um mich, weil ich anscheinend immer mehr dem Leben entgleitend erschien, wie Sie mir später sagte, da ich immer grauer und fahler im Gesicht wurde und keine Verbesserung in Sicht war.

Sie warf ein, es doch einmal mit Nitrosprey zu versuchen.

Der Blutdruckwert lag bei ca. 235 zu 135 und änderte sich nicht.

Die Ärztin holte das angesagte Produkt, nutzte es und der Blutdruck ging etwas nach unten.

Für mich fühlte sich das nur übel an, doch plötzlich verspürte ich einen Drang, auf eine Toilette zu gehen.

Aber dazu kam es nicht mehr, da sich mit mir, die verschiedensten Leute beschäftigten und ich nicht weg konnte.

Es begann für mich damit also das Drama, was sich zu meinem Trauma entwickeln sollte.

Für mich war das sehr schlimm, denn ich wurde so erzogen, das man nicht tut, was man nur mit der Toilette jeden Tag eben so tut.

Ich nässte mich erstmalig ein und wurde daraufhin mit dem Bett, in dem ich zwischenzeitlich zu liegen kam, in eine "Röhre" geschoben.

Zwischenzeitlich war ich immer mal wieder wie benommen und in der Erinnerung klaffen gewaltige Lücken in meiner Erinnerung.

So ging die Zeit dahin und ich kam in einem Raum "richtig" zu mir, in welchem Monitor-Drähte an meiner Brust fixiert wurden, die Monitore einiges anzeigten und Flaschen mit Schläuchen zu meinem Arm liefen.

So lag ich da und nach und nach erkannte ich langsam das Zimmer und alles was sich darin befand.

Z.B. ein weißes Leintuch, das zwischen mir und meinem "Nachbar", wie ich später erkennen durfte, gespannt war.

Es handelte sich um einen älteren Menschen, einige Jahre älter als ich, der oft willkürliche, sehr laute Geräusche von sich gab.

Zuerst erschrak ich noch, aber nach und nach "gewöhnte" ich mich an das Geschrei.

So vergingen einige Tage, dann wurde er verlegt und es kam ein "neuer" Mitpatient.

Dieser kam von einer Schwetzinger Klinik, in welcher er anscheinend von unerfahrenem Klinikpersonal, nicht gut behandelt worden war?

Er litt unter großen Schmerzen, stöhnte oft und nur ein Helfer der Nachtschicht, verschaffte ihm Linderung.

So verging die Zeit.

Ab und zu wurde mir eine neue Dauertropfinfusion angelegt und auch mein Zimmernachbar wurde auch zeitweise mit neuem bedacht.

Ständig kamen irgendwelche Menschen ins Zimmer.

Einige waren bekleidet wie es die Metzger sind.

Ja, ich kam mir vor wie in einem "Schlachthof".

Das muß die Zeit gewesen sein, in welcher ich zum ersten male einiges an mir, zu realisieren begann.

Als Rechtshändiger, schaute ich immer mal wieder auf meinen rechten Arm, aber dieser lag einfach nur so da, gerade so, als ob er mir nicht gehörte.

Ich starrte auch immer mal wieder auf meinen rechten Zeigefinger.

Er lies sich nicht dazu bringen, auch nur einen kleinen Reflex zu zeigen.

Das war schon gespenstisch.

Er müßte sich doch ein wenig bewegen lassen, wenn ich das will, dachte ich, aber nichts ging.

Das muß im Nachhinein betrachtet, der Zeitpunkt gewesen sein, an dem ich einen Ausdruck in mir prägte, den ich mit Gefangenschaft im eigenen Körper bezeichnete.

Gefangen im eigenen Körper, so nannte ich es fortan.

Ständig versuchte ich meinen Mittelfinger der rechten Hand dazu zu bringen, doch ein Lebenszeichen von sich zu geben, aber zwecklos.

Er, der Mittelfinger war zwar wie die ganze Hand und der Arm da, aber nichts regte sich, aber dafür etwas anderes, nicht so angenehm schönes.

Als besonders schlimm empfand ich alle eineinhalb bis zwei Stunden etwas, an das ich zuerst gar nicht dachte.

Es war das nicht mehr funktionieren meiner inneren "Schließmuskel.

Einer fiel mir dabei als besonders unangenehm und übel auf, es war der Schließmuskel zum Abstellen des Urindranges.

Das bestimmte Extremitäten nicht funktionierten, das war ja sichtbar, aber das unsichtbare gestaltete alles als sehr schrecklich.

Es wurde mir eine "Uranente" gebracht, gezeigt und nach einigem Überlegen, wurde mir sogar deren Handhabung, etwas verständlicher, da mir diese nie erklärt worden ist.

Sie war zwar mit einer, mit der nicht betroffenen Hand, umständlich genug zu handhaben, aber nach und nach gelang mir auch das immer besser.

Dabei ging einem ständig durch den Kopf, ob auch genügend Raum in ihr noch ist?

Wenn sie beinahe voll war, lief die übrige Flüssigkeit, notgedrungen raus und man bekleckerte sich zusätzlich, sehr störend, damit.

Einerseits wurde einem gesagt, man solle viel Trinken und gleichzeitig dachte man ständig dann daran, nicht wieder Wasser lassen zu müssen.

Man versuchte, nur noch soviel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, wie es überhaupt ging.

 

Man dachte ständig daran, das man dann in Kürze wieder diese Flasche brauchen würde, wenn denn der Urin-druck groß genug würde.

Ab und zu hatte ich zwei Urinflaschen gehamstert" und dadurch wenigstens die Sicherheit, das noch eine Flasche für mich greifbar ist, wenn die gerade in Benutzung stehende, voll ist.

Das hätte es, aus hygienischen Gründen nicht bedurft, wenn das "Pflegepersonal" etwas mehr Interesse bezeugt hätte.

 

 

Nachdem die akute Phase sich beruigte, dachte ich, nun könne es mit der Genesung voran gehen.

Das beruhte in ganz kleinen Schritten auch der Realität, gerade auch, weil unter den vielen Menschen, die um einen herum waren, es einige gab, die einem wirklich zu helfen versuchten.

Manche waren nur oberflächlich, aber diejenigen, die es gut meinten, deren gedenke ich immer noch sehr wohlwollend.

Eingeprägt hat sich mir auch das Lächeln zweier Nachtschwestern, das wohl andeutete, nicht aufzugeben.

Eine sagte mir einmal, sie bewundere mich, das ich in so einer Situation, eine solche Lebensenergie habe und mich anstrenge zu genesen.

Dieses kurze Lächeln des Nachts, bewirkte mehr, als vieles andere.

Besonders haften geblieben ist auch das für mich besonders negative.

Die Urinflasche war mal wieder gefüllt.

Eine "Schwester" meinte, man solle diese ausleeren.

Sie nähme sie mit und bringe eine leere Flasche.

Das hörte ich wohl...aber auf das bringen warte ich noch heute...vergebens.

Das führte nach einiger Zeit natürlich zum weiter obig schon angedeuteten und dazu, daß ich begann, leere Flaschen zu horten, wenn es denn möglich war.

So hatte ich manchmal eine zweite und auch eine dritte Flasche, bunkerte diese.

Klar sah ich ein, daß das nicht der Hygiene zuträglich war, aber es half mir oft über einen "Engpass" hinweg.

Damals begann ich zu begreifen, daß das gesagte, noch lange nicht der Tatsche zu entsprechen brauche.

Da ich das so nicht kannte, begann damals eine Schreckenszeit, ja Horrorzeit für mich, die ich grob in drei Zeiträume unterteilen kann.

Akut-Klinik - "Rehabilitations"-Klinik und dann der "Pflegedienst".

In der Klinik vegetierte man in der Hoffnung vor sich hin, das man möglichst schnell in die Rehabilisatzionsseinrichtung kommt, da es dann besser wird und man wieder ein menschliches Leben, wieder leben kann und nicht mehr, der Willkür anderer, ausgesetzt ist.

Meiner Freundin´s Versprechen, mich wieder "heraus" zu holen und das ich alles mitmachen solle, um schnell zu genesen, gaben mir die Zuversicht, nach vorne zu schauen und auch die Zuversicht zu ihrer Zusage. Auch das in den Vorgarten der Klinik, mit dem Rollstuhl durch sie fahren, gaben mir immer wieder den Schub, zu kämpfen. Für uns, für sie, alles daran zu setzen, das ich schell wieder gesunde.

Da ich grundsätzlich ein Gegner von Medikamenten bin, diese überwiegend ablehne, die Gabe von solchen verweigert hätte, erinnerte mich an diese Worte und nahm die mir angebotenen, ohne zu hinterfragen.

Eines Tages, damit hatte ich nicht gerechnet, da ich es ja auch niemanden mitteilte, erkrankt zu sein, weil ich das mit mir alleine abzumachen gedachte und kein falsches Mitleid erwecken wollte, aber natürlich freute ich mich sehr darüber, als nacheinander auch meine Geschwister bei mir eintrafen.

Besonders freute ich mich über das Verhalten meiner jüngsten Schwester.

Es signalisierte mir, das ich ihr wohl doch nicht ganz einerlei bin, daß das Verhalten der Jahre zuvor, mir zu zeigen, geneigt schien?

Einerlei, das gewärtige Verhalten zeigte mir, das die eigene Familie was besonders darstellt.

So wollte ich es bisher ja immer haben, das man zusammenhält und sich gegenseitig hilft, nicht nur, wenn es einem mal nicht so gut geht, aber der Lebensalltag lehrte mich anderes.

Richtig froh war ich, das sie mir allerhand abnahm, wozu ich so gut wie gar nicht fähig war.

Zu dieser zeit entwickelte sich bei mir ein Satz. GUT GEMEINT IST NOCH LANGE NICHT GUT GEMACHT.

Das versuchte ich immer wieder zu signalisieren.

Leider verstanden sie nicht, was ich andeutete.

Gerade auch, wenn man als gesunder Mensch etwas besonders gut machen will.

Leider kehrt es sich für den Betroffenen, dem man ja helfen will, ins genaue Gegenteil um, da man nicht wie der Betroffene empfinden kann.

Mit der Zeit kann man es nicht mehr ignorieren, weil es elementar gegen das eigene Empfinden ist.

Natürlich ist man eine zusätzliche und schwere Belastung für die sich Sorgenden.

Sie haben ein eigenes Leben und versuchen einem zusätzlich dennoch zu helfen.

Zwischendurch fanden immer mal wieder Untersuchungen statt, wie an der Wirbelsäule am Rücken. Es wurde Nervenwasser geholt.

Später mit Sonographie über den Mund, das Herz begutachtet. Das Würgen beim Schlucken dieses Teiles gestaltete sich am Anfang, doch als erheblich unangenehm.

Auch ein Verlegen in die Kopfklinik in Heidelberg habe ich noch als sehr unangenehm in Erinnerung. Dort wurde meine "Leiste" geöffnet und etwas in die blutgetränkte Ader/Vene, an der Beinleiste, hinter dem Herzen vorbei,  hineingeschoben, bis hoch zum Gehirn, mit Kontrastmittel unterlegt und abgelichtet.

Dadurch waren die Verästlungen, die Gehirnäderchen, besser zu sehen. Dabei konnte ich zusehen, da ich ja bei vollem Bewusstsein war. Die einzelnen Äderchen des Gehirns waren auf den Monitoren gut und deutlich zu sehen.

Nach diesem kurzen, stationären Aufenthalt in Heidelberg, durfte ich wieder zurück zur Akut-Klinik und wurde zum Warten auf einen freien Platz in der Rehabilitationsklinik, eine Woche "zwischengelagert".